Elbtalhäuser Heidenau / Neubau Wohn- und Geschäftshaus mit Tiefgarage – 1.BA


Neubau Einfeld-Sporthalle in Baruth


Neubau eines Erweiterungsgebäudes in Modulbauweise für die Marie-Curie-Oberschule in Dohna

TU BA Freiberg

TU BA Freiberg

Partner
SIB Niederlassung Chemnitz

Ausführungszeitraum
09/2008 – 05/2009

Leistungen
Technische Ausrüstung
LPH 2-3

Projektbeschreibung
Die Kälteerzeugung für die technologischen und klimatechnischen Verbraucher auf dem Campus der TU BA Freiberg wird derzeit durch eine Vielzahl von kleinen dezentralen Kältemaschinen realisiert. Diese Situation ist aus energetischer und wirtschaftlicher Sicht unbefriedigend. Grundprinzip der hier angedachten Lösung ist, eine zentrale Kälteversorgung über ein Fernkältenetz aufzubauen und damit die „Vertragsleistung/ Anmeldeleistung“ von 4,2MW durch den Ansatz von Gleichzeitigkeitsfaktoren auf 2,7MW zu senken. Weiterhin soll, solange es möglich ist, Freie Kühlung eingesetzt werden und wenn die Außentemperaturen eine Freikühlung nicht zulassen, durch den Einsatz modernster Kältemaschinen (KKM als Turbo-Core) effizient die benötigte Kälte zur Verfügung gestellt werden. Die Rückkühlung der KKM erfolgt dabei über das im Berg anfallendes Wasser, dass dem Freiberger Revier (Rothschönberger Stolln) kontrolliert entnommen wird. Bereits vorhandene Kältemaschinen werden dabei mit in das System eingebunden. Die Verteilung des zentral erzeugten Kaltwassers soll über erdverlegte Rohrleitungen, als kombiniertes Ring und Sternnetz erfolgen. Dies hat den Vorteil, dass einerseits an jeder beliebigen Stelle des Netzes eine nachträgliche Anbindung erfolgen kann und außerdem in mehreren Ausbaustufen oder Bauabschnitten gebaut werden kann, je nachdem wann und wo welche neuen Verbraucher hinzukommen. Die erste Ausbaustufe wird als Kälteinsel-Verbund 2011 zwischen den vorhandenen Anlagen Gellertbau und dem neu gebauten Hallenkomplex realisiert.


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